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Debian Linux Autostart

Hier ein paar Dinge, die man machen kann, um Debian beim Start schneller zu machen.

Wenn man nur ein Betriebssystem installiert hat, kann man im Menue vom Grub (/boot/grub/menu.lst) die Variable timeout auf 0 stellen.

Im Ordner /etc/rc2.d befinden sich symbolische Links, zu den Prozessen, die im normalen Betrieb beim Starten den Systems gestartet werden. Also ein Autostart wie unter Windows. In diesem Ordner kann auch einiges verbessert werden. Bei der Standardinstallation werden einige unnoetige Programme installiert. Alle Programme, die im rc Ordner deaktiviert sind, haben am Anfang den Buchstaben K. Also z. B. K20exim4. Im Gegensatz dazu ist S23ntp aktiv. S20exim4 ist ein IMAP Prozess, den ich deaktivert habe. S20gpm ist ein Prozess, der einen Mauszeiger im Textmodus erzeugt. Dadurch, dass ich nur mit KDE arbeite, habe ich kurzerhand diesen Prozess deaktiviert. Genauso wie S20rsync. Der rsync-Server ist in meinem Fall auch unnoetig. Es gibt einen Cronjob-Daemon, der mit S98cron gestartet wird. Desswegen habe ich S89anacron deaktiviert. S20cups ist ein Prozess fuer den Drucker. Wer also nichts druckt, kann diesen Prozess auch deaktivieren.

Es gibt nicht nur den Ordner rc2.d in /etc, sondern auch rcS.d. Dieser wird noch vor rc2.d gestartet. Dort habe ich den Prozess S43portmap (Portmapper) deaktiviert. Ausserdem benoetige ich auch kein Network File System. Also habe ich S44nfs-common, S45mountnfs.sh und S46mountnfs-bootclean.sh deaktiviert.

Das sollte zumindest ein bisschen die Start-Up-Zeit verkuerzen. Debian Linux braucht jetzt zum Hochfahren 50 bis 55 Sekunden.

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TheFox Linux

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